Kaffee oder Tee?

Wie startet Dein Guter Morgen in den Tag?

Nachdem Du nun achtsam mit der „Halbmond-Übung und hochgezogenen Mundwinkeln aufgestanden bist, wo gehst Du als Erstes morgens hin, wie startest Du bewusst oder unbewusst in Deinen Tag?

Blick aufs Handy oder PC, um Termine zu checken oder Dich gleich mit Nachrichten zu versorgen, ist sicher nicht der Beste Start in den Morgen, da gibst Du mir sicher Recht. Diese Fremdenergie bestimmt so gleich unsern ganzen Tag, denn in den ersten Minuten nach dem Aufstehen verankern sich unsere Gedanken gern in unser Unterbewusstsein. (Ich möchte heute aber nicht über Schlafzyklen sprechen.)

Wie wäre es, wenn Du Dich die ersten 30min nach dem Aufstehen nur mit Dir beschäftigst?

Schenke Dir und Deinem Start in den Tag Aufmerksamkeit, mache Dir morgens die schönen Dinge bewusst, die Du bereits jetzt schon hast.

Beobachte doch mal, wie Dein Tag abläuft, wenn Du Dich morgens bewusst positiv ausrichtest und was sich im Tagesverlauf dadurch verändert.

So starte deinen Weg nachdem Du aus dem Bett gekrabbelt bist, bewusst durch Deine Wohnung – zur Küche oder ins Bad oder wohin Dein erster Gang Dich morgens führt.

Nimm die Farben in den unterschiedlichen Räumen wahr. Sind alle Räume ähnlich im Stil und Farbe oder ist jeder anders? Warum ist das eigentlich so? Wie fühlst Du Dich in den Räumen mit der Farbgestaltung, mit Deinen Möbeln?

Nimm den Boden wahr, auf dem Du läufst. Gehst Du barfuß, auf Socken oder Pantoffeln? Auf Fliesen, auf Holzböden oder Teppich?

Welche Gegenstände fallen Dir in den Blick, schau Dich mal um – was übersiehst Du im Alltag, obwohl es so offensichtlich da steht?

Und spätestens Jetzt, darfst Du Dankbar dafür sein, was Du bereits ALLES hast. Und es geht nicht um den materiellen Wert an Dingen, sondern darum, dass Du zufrieden und glücklich in Deinem Heim bist, mit dem was Du Dir, mit Deinen Möglichkeiten, Schönes geschaffen hast.

Ich finde, es sind die „Kleinen Dinge“, denen wir tagtäglich begegnen, die wir uns ruhig immer wieder bewusst machen und für die wir dankbar sein können.

Ich bin sehr dankbar, eine voll ausgestattete Wohnung zu haben, mit fließend Wasser und Strom. Mein Kühlschrank ist voll, wenn ich nicht vergessen habe, einkaufen zu gehen, auch brauch ich nur die Heizung anmachen und schon friere ich nicht mehr. Oder auch für den technologischen Fortschritt, dass ich die Möglichkeit habe, etwas am PC zu schreiben und innerhalb weniger Sekunden meine Gedanken über das „www“ mit Dir teilen zu können.

Ich denke, Dir fällt auch sofort etwas ein, wofür Du dankbar sein kannst, oder?

Und besonders freue ich mich jeden Morgen darüber, mir einen wunderbaren Kaffee ☕zubereiten zu können. Dieser Geruch frisch gemahlener Bohnen, frisch gebrühtem Kaffee, die Erinnerungen an die Orte oder Menschen, mit denen man zusammen einen Kaffee getrunken hat, die Gespräche, der Geschmack, immer anders! 🌈

Und daher lade ich Dich ein, Dir die kommende Woche morgens BEWUSST einen Kaffee oder Tee zuzubereiten und zu genießen

Und im Idealfall abends zu reflektieren, wie Dein Tag gelaufen ist, wenn Du Dich morgens die ersten 30min nur mit Dir beschäftigst und Dir bewusst etwas Gutes tust!

Was? Geht nicht? Keine Zeit? Du hast Kinder?… Dann sag ich ganz provokant: AUSREDEN! – und ich bitte Dich, in Dich hineinzuhorchen, warum es angeblich nicht gehen sollte, dass Du dir Zeit für Dich selbst nimmst 😉 Es ist nur eine Entscheidung!

Aber vielleicht probierst Du es einfach mal ein paar Tage aus und erzählst mir von Deinen Erfahrungen mit dieser kleinen aber doch großen Übung.

„Kaffee oder Tee“- Atemübung:

Vielleicht gehörst Du zu den Liebhabern, die morgens ihre Bohnen frisch mahlen? Ich hab es mir angewöhnt, weil es die Sinne einfach noch mehr beflügelt.

So nimm Dir Deine Bohnen zur Hand und genieße hier schon den ersten Atemzug der dunkelbraunen Kaffeebohnen.

(Du hast bereits fertig gemahlenen Kaffee? Dann genieß an der Stelle einfach die Bilder, die bei Dir während des Lesens auftauchen, mit dem Wissen: Gedanken lösen Emotionen aus!)

Wie fühlen sich die Bohnen an, wie atmest Du in diesem Moment? Geh mit der Nase dicht an die Kaffeebohnen und nimm einen genüsslichen Atemzug.

Spürst Du, wie Deine Atmung ganz automatisch langsam, tief und durch die Nase geht?

Und nun ab mit den Bohnen in die Kaffeemühle. Welche Geräusche nimmst Du wahr, was passiert mit Deiner Atmung, wenn Du Dich auf Geräusche konzentrierst?

Ich hab eine elektrische Kaffeemühle, sehr laut, aber zum Glück ist nach 10Sekunden mein persönliches Unwohlsein beendet und ich kann mich wieder dem puren Genuss zuwenden. (Ich spreche von Unwohlsein? Naja, es muss ja nicht alles perfekt sein, aber immerhin sind die Bohnen nach 10Sekunden frisch duftend gemahlen 😊)

Und nun bau ich mir meine Espressomaschine zusammen: Wasser in den Tank füllen (Mein heutiger Gedanke ist an einen Wettkampf in Brasilien, dort habe ich bisher den Besten Kaffee in einem dunklen Aufenthaltsraum getrunken – grins – Erinnerungen – „Zum Glück habe ich täglich frisches und fließendes Wasser“) Was geht Dir durch den Kopf, wenn Du bewusst bei der Zubereitung bist?

Den Kaffee liebevoll ins Sieb gedrückt, nochmal dran schnuppern: „Mmhhh, riecht Das gut!“ Mach das mal richtig bewusst: Schnupper am Kaffee und sprich die Worte!

Super Zwerchfellaktivierung, Öffnung der Resonanzräume und als Abschluss eine reflektorische Einatmung! – So eine schöne einfache Übung, mit wundervoll großem Nutzen, oder?“ 😉

Der Kaffee kocht auf dem Herd und fängt an zu Blubbern, der Duft von frisch gebrühtem Kaffee zieht durch die ganze Wohnung. Du nimmst einen tiefen genüsslichen Atemzug, das Wasser läuft Dir bereits im Mund zusammen.

Kritiker: „Kaffee ist ungesund!“ Ich sage: „Vielleicht hast Du Recht.“ – Für alle bisherigen Kaffeeliebhaber: Mach die heutige Übung und Dein Körper wird Dir Antwort darauf geben!

Ich finde, Intuitives Essen und Trinken ist entscheidend und das heißt auch, zu wissen, was einem schmeckt und was einem gut tut! Und das wiederum weiß man nur, wenn man bewusst und achtsam durchs Leben geht.

Ich persönlich liebe meinen Kaffee am Morgen, aber genauso „Tea-Time in the afternoon“.

Wenn Du Teeliebhaber bist, so schätzt Du vermutlich auch die frischen Tees und da verhält es sich ganz ähnlich, wie mit frisch gebrühtem Kaffee.

So adaptiere Bitte obige Kaffee-Übung für Dich!

Ich liebe Ingwertee. Diese Mischung aus Spritzigkeit und Schärfe, gern auch mal mit einem Löffel Honig, gerade in der Herbstzeit, wo wir ein wenig mehr auf unser Immunsystem achten müssen, damit uns nicht eine Erkältung heimsucht, bzw. mein Heilungstee, wenn es schon „zu spät“ ist und großartig für kränkelnde Stimmen.

So lade ich Dich ein, die Zubereitung Deines Lieblingstees mit allen Sinnen zu genießen! Z.B. Schneide die Ingwerwurzel, wie sieht deine Wurzel heute aus?

Rieche daran – Wie durftet Ingwer roh?

Zelebriere den Aufguss, beobachte wie der Dampf beim Übergießen der Ingwerscheiben aufsteigt, welcher Geruch Dir dabei in die Nase steigt, wie Du Diesen Duft einatmest.

Welche Gedanken steigen Dir bei Deiner Persönlichen Teezeremonie in den Kopf? Wie fühlst Du Dich dabei, Dir bewusst mit allen Sinnen einen Tee zuzubereiten?

Und jetzt das Finale für „Kaffee oder Tee“

Bevor Du die Tasse oder das Glas zu Deinem Mund führst, riech noch einmal an Deinem Getränk – schließ dazu Deine Augen und nimm diesen Atemzug mit purer Freude und Genuss tief in Dich auf.

Dann erst nimm den ersten Schluck, schmecke hin – wie ist die Konsistenz, der Geschmack? (Dafür musst Du die Flüssigkeit ein paar Sekunden in Deinem Mund behalten, sprich: nicht gierig runterschütten 😉)

Welchen Weg nimmt Dieser erste Schluck durch Deinen Körper? Spürst Du, wo er langgeht, wann er warm im Magen ankommt?

Welche Gefühle löst dieser langsame bewusste Trinkvorgang in Dir aus?

Schmeckt Dir Dein Lieblingsgetränk heute überhaupt?

Wie nimmst Du Deine Atmung wahr????? Was ist gleich zu vorher, was hat sich verändert. Hör hin, spür hin, Du selbst weißt genau, was gut für Dich ist!

Ich freu mich von Dir zu Hören, was Du auf Deiner Reise mit Deinem Atem erlebst.

Atme Ein, Atme Aus, Spüre nach! 🌬🌈

Veröffentlicht von Stefanie Thurmann

Ich habe endlich die schönen Dinge in meinem Leben erkannt. Es waren nicht die Medaillen und der Erfolg, meine Gesundheit ging immer mehr bergab. Singen war und ist mein Seelenheil, aber ich hatte keine Luft mehr. Dann habe ich meinen Atem wiedergefunden. Atmen können wir alle! Und das ist meine Mission. Du kannst Dich gesund und glücklich atmen! Probiere es aus! Es kostet Dich nur ein paar bewusste Atemzüge!

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